Omas kleiner, feiner Käsekuchen

Hallo, mein Schatz! Heute backen wir gemeinsam einen Käsekuchen, so wie ich ihn schon als kleines Mädchen geliebt habe. Er ist so cremig und saftig, da schmilzt jedes Herz. Keine Sorge, das ist gar nicht schwer! Mit ein bisschen Liebe und meinen Tipps wird er dir ganz wunderbar gelingen. So ein Stückchen Glück muss man einfach teilen, nicht wahr?
Vorbereitungsdetails
- Arbeitszeit: ca. 25 Minuten
- Kühlzeit (Teig): ca. 30 Minuten
- Backzeit: ca. 60 Minuten
- Ruhezeit im Ofen: ca. 30 Minuten
- Auskühlzeit: Mindestens 2-3 Stunden, am besten über Nacht
- Portionen: 4
Zutaten für 4 Portionen
- Für den Mürbeteig:
- 60 g Weizenmehl (Type 405)
- 20 g Puderzucker
- 1 kleine Prise Salz
- 1 Ei (Größe M)
- 30 g Butter, eiskalt und in kleinen Stückchen
- Für die cremige Käsemasse:
- 30 g Butter
- 2 Eier (Größe M), getrennt
- 300 g Magerquark (zimmerwarm schmeckt's am besten)
- 70 g Zucker
- 12 g Vanillepuddingpulver (ca. 1/3 Päckchen, zum Kochen)
- Fein abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
- Optional für Fruchtliebhaber:
- 50 g Wildpreiselbeeren (aus dem Glas)
Was du brauchst
- Eine kleine Springform (ca. 18 cm Ø) oder 4 kleine Tarteletteförmchen
- Handmixer mit Knethaken und Rührbesen
- Eine kleine Schüssel und zwei größere Rührschüsseln
- Feine Reibe für die Zitrone
- Scharfes Messer
- Backofen
- Teigschaber
Omas Geheimtipps
- Geduld ist eine Tugend: Am allerbesten schmeckt dein Käsekuchen, wenn er nach dem Backen und Abkühlen eine ganze Nacht im Kühlschrank durchziehen darf. So entfalten sich die Aromen am schönsten!
- Keine Risse im Glück: Wenn du nach etwa 30 Minuten Backzeit mit einem scharfen Messer vorsichtig einen kleinen Schnitt (ca. 1-2 cm tief) zwischen Quarkmasse und Teigrand machst, bleibt dein Kuchen meistens wunderschön glatt und bekommt keine unschönen Risse. Das ist mein kleiner Trick!
- Fruchtige Überraschung: Wenn du es gerne ein bisschen fruchtig-herb magst, kannst du die 50 g Wildpreiselbeeren glatt rühren und vor dem Verteilen der Quarkmasse vorsichtig auf den Mürbeteig streichen. Das gibt eine ganz besondere Note! Denk dran, die Quarkmasse dann besonders sanft darüber zu geben.
- Zimmertemperatur: Quark und Eier für die Käsemasse solltest du schon eine Weile vor dem Verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen. Dann verbinden sich alle Zutaten viel besser und die Creme wird wunderbar geschmeidig.
Zuerst kümmern wir uns um den Boden, den **Mürbeteig**. Gib das Mehl, den Puderzucker, die kleine Prise Salz, das Ei und die kalten Butterstückchen in eine Schüssel. Knete alles zuerst mit den Knethaken deines Handmixers und dann kurz mit den Händen. Aber sei schnell, damit der Teig nicht zu warm wird! Die kleine Springform (ca. 18 cm Ø) fettest du gut ein. Drücke den Teig hinein und forme einen schönen, flachen Boden. Dabei schiebst du den Teig am Rand etwa 2-3 cm hoch. Jetzt muss der Teig für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank, damit er schön fest wird.
Während der Teig kalt wird, bereiten wir die **cremige Käsemasse** vor. Lass die 30 g Butter in einem kleinen Topf schmelzen und stelle sie dann beiseite, damit sie etwas abkühlen kann. Jetzt trennst du die beiden Eier. Das Eiweiß mit einer Prise Salz schlägst du in einer sauberen Schüssel ganz steif – so fest, dass es nicht herausfällt, wenn du die Schüssel umdrehst. Von der halben Bio-Zitrone reibst du die Schale ganz fein ab. In einer großen Schüssel verrührst du das Magerquark, die Eigelbe, den Zucker, das Puddingpulver und die Zitronenschale, bis alles schön glatt ist. Dann rührst du die flüssige, aber nicht mehr heiße Butter unter. Zum Schluss hebst du den Eischnee ganz vorsichtig und in kleinen Portionen unter die Quarkcreme. Sei dabei sanft, damit die Luft im Eischnee bleibt!
Verteile die wunderbare Quarkmasse gleichmäßig auf dem kalten Mürbeteigboden. Dein Ofen sollte jetzt schon vorgeheizt sein (Umluft: 150 °C oder Ober-/Unterhitze: 175 °C). Stell den Käsekuchen auf die unterste Schiene und backe ihn etwa 1 Stunde lang. Denk an meinen Tipp, den ich dir oben verraten habe: Nach etwa 30 Minuten Backzeit machst du mit einem scharfen Messer vorsichtig einen kleinen Schnitt am Rand zwischen Quarkmasse und Teig. So reißt der Kuchen nicht! Wenn er fertig gebacken ist, schaltest du den Ofen aus und lässt den Kuchen bei leicht geöffneter Tür noch etwa 30 Minuten darin ruhen. Erst dann holst du ihn heraus und lässt ihn auf einem Gitter komplett auskühlen. Am besten schmeckt er mit einem Klecks Schlagsahne oder, wie gesagt, nach einer Nacht im Kühlschrank. Lass es dir schmecken, mein Schatz!
